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Buonasera Sicilia - Buoansera Palermo


Hallo Italien - Welcome Back - ich hab dich vermisst!

 

Eigentlich wollte ich 2016 schon nach Sizilien, aber wie das im Leben so ist - Pläne ändern sich!  Aber wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann ziehe ich das auch durch. Nur eben zeitverlagert.

 

Und so ging es im Spätsommer nach Sizilien und an die Westküste der Insel. Erste Station ist Palermo. Die Stadt am Mittelmeer und mit vielseitiger Geschichte und Religion. Denn die arabische Kultur der Eroberer vor langer Zeit ist bis heute sichtbar.

 

Palermo ist auf den ersten Blick wie viele italienische Städte: quirlig, bunt und laut.  Aber auf der anderen Seite auch gleichzeitig ruhig und einzigartig.

Man muss sich treiben lassen durch diese Stadt. Tagsüber entdeckt man die Kirchen und Plätze und am Abend entspannt man am Stadt Beach bei einem gepflegten Apero und schaut dem Sonnenuntergang zu und lauscht den wechselnden Bands, die abends im Strandclub spielen.

 

Für den ersten Kaffee oder Espresso empfehle ich das Monkey Pub an der 

 

Fontana Pretoria sollte man unbedingt vorbei schauen. Ein sehr schöner Ort, eingerahmt von wunderschönen Gebäuden, die zum Teil als Galerien oder Ausstellungsräume dienen.  Ein Katzensprung entfernt an der 

 

Antica Focacceria San Francesco . Hinter der Eingangstür verbirgt sich ein Innenraum im Jugendstil, wirklich sehr schön anzusehen. Zudem war die Focacceria eine der ersten Einrichtungen in Palermo, die sich gegen die Cosa Nostra und die Schutzgelderpressung gewehrt haben. Mittlerweile gibt es einige Restaurants und Einrichtungen, die ebenfalls den Mut hatten, sich gegen die Mafia aufzulehnen. 

 

Auf keinen Fall sollte man die Kathedrale von Palermo verpassen. Ein imposanter Bau, der ebenfalls eindeutig byzantinische Architektur aufweist. Mit Glück kann man hier auch eine Trauung sehen oder an katholische Feiertagen Gottesdienste im Freien.